Sarah Wegener

CD Veröffentlichung „… into the deepest sea!“

TIEF BERÜHRENDES AM UND IM WASSER
Sopranistin Sarah Wegener legt mit Pianist Götz Payer Solodebüt-CD vor

“…INTO THE DEEPEST SEA!”

LIEDER VON SCHUBERT, BRAHMS, SIBELIUS, QUILTER, CLARKE, GRIEG, BRIDGE UND STRAUSS

Sarah Wegener Sopran Götz Payer Klavier

CAvi | 42 6008553374 9 | Co-Produktion mit SWR 2 VÖ Deutschland: 11. November 2017 |
VÖ International: 8. Dezember 2017

Diesmal taucht sie in die Tiefsee ab – Sarah Wegener liebt es erneut naturverbunden: nachdem eines ihrer letzten Programme in den Wald führte, heißt es auf ihrer erste Solo-Einspielung „…Into the deepest sea!“. Zum Meer hegt sie nach eigenem Bekunden eine besondere Liebe, seit sie als Tochter einer Britin die Sommer ihrer Kindheit an den Küsten von Devon und Cornwall verbrachte. Mit ihrer Liebe ist sie nicht allein, hat Sarah Wegener bei der Recherche zum neuen Programm festgestellt: „Ähnlich wie der Wald ist das Meer in der Literatur ein Sehnsuchtsort, es ist elementar und tief wie die Liebe, und ungestüm wie die Leidenschaft, und so manches Mal ist es der Ort des Todes. Gleichzeitig ist es ein Symbol für die Ruhe und den Gleichmut der Natur, aber auch für das Ungewisse und Verborgene.“

Sarah Wegener stellt sich eine imaginäre Protagonistin vor, die in verschiedenen Situationen mit dem Meer in Berührung kommt, die großen Emotionen, Hoffen, Liebe, Enttäuschung und Leiden werden hier intensiv durchlebt – von leidenschaftlicher Liebe bis zu tiefster Verzweiflung ist alles dabei. Mit den Brahms-Liedern Meine Liebe ist grün und Wenn Du nur zuweilen lächelst beginnt die Reise euphorisch liebend, doch diese Euphorie ist bald verflogen, Verlust und Verzagen sind an der Tagesordnung. Immer wieder imaginieren die Lieder die Figur eines am Strand stehenden, sehnsuchtsvoll aufs Meer blickenden Mädchens, das sich mehr und mehr in Träumen verliert. Für die Protagonistin ist das Meer nicht sonnige Urlaubsidylle, sondern wird immer mehr zum Symbol für Düsteres und Unerklärliches. So wundert es nicht, dass die Schöpfer dieser Lieder eher dem geografisch großzügig interpretierten Nordsee-Umfeld entstammen: Neben Brahms, Schubert und Richard Strauss sind mit Jean Sibelius, Edvard Grieg, Rebecca Clarke, Roger Quilter und Frank Bridge skandinavische und britische Komponisten vertreten, die mit dem Meer geheimnisvolle Sagen- und Traumwelten verbinden. Das führe durchaus zu einem ähnlichen musikalischen Kolorit, meinen die Künstler, auch wenn zwischen den Werken von Schubert und Rebecca Clarke eine Zeitspanne von rund 150 Jahren liegt.

Eine sehr persönliche und undogmatische Sicht auf die Texte wollten Sarah Wegener und ihr Klavierpartner Götz Payer mit ihrer jetzt bei CAvi erschienenen Liedereinspielung erreichen und dadurch ein „möglichst authentisches, am natürlichen Sprachduktus orientiertes Musizieren“. Den immer wieder zu hörenden grundsätzlichen Zweifeln am Genre „Kunstlied“ und seiner heutigen Relevanz begegnet Sarah Wegener mit einem glasklaren Bekenntnis: „Die Lieder und Texte haben nichts an Aktualität verloren, und berühren Hörer wie Ausführende tief. Kurz gesagt – das Lied lebt!“ Die für ihren warm timbrierten Sopran sowie „tadellosen Stimmsitz und prächtiges Volumen“ (NZZ) bekannte Sängerin sieht das Lied-Genre ganz und gar nicht als verstaubt an, und das hört man im Ergebnis in jedem Augenblick.

 

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Johannes Brahms (1833-1897)

[1] MEINE LIEBE IST GRÜN OP. 63 NO. 5 | 7T: FELIX SCHUMANN (1854-1879)
[2] WENN DU NUR ZUWEILEN LÄCHELST OP. 57 NO. 2 | T: HAFIS (1315-1390) / ÜBERSETZUNG: GEORG FRIEDRICH DAUMER (1800-1875)
[3] ACH WENDE DIESEN BLICK OP. 57 NO. 4 | T: T: GEORG FRIEDRICH DAUMER
[4] DA UNTEN IM TALE WOO 33 | T: FOLKSONG
[5] MAINACHT OP. 43 NO. 2 | T: LUDWIG HÖLTY (1748-1776)
[6] ES TRÄUMTE MIR OP. 57 NO. 3 | T: TRANSLATION FROM SPANISH BY GEORG FRIEDRICH DAUMER
[7] LIEBESTREU OP. 3 NO. 1 | T: ROBERT REINICK (1805-1852)
[8] TREUE LIEBE OP. 7 NO. 1 | T: EDUARD FERRAND (1813-1842)
[9] VERZAGEN OP. 72 NO. 4 | T: CARL VON LEMCKE (1831-1913)

Franz Schubert (1797-1828)

[10] DES MÄDCHENS KLAGE OP. 58 NO. 3 D 191 | T: FRIEDRICH VON SCHILLER (1759-1832) [11] ERSTER VERLUST OP. 5 NO. 4 D 226 | T: JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (1749-1832) [12] DU LIEBST MICH NICHT OP. 59 NO. 1 D 756 | T: AUGUST VON PLATEN (1796-1835)
[13] DER ZWERG OP. 22 NO. 1 D 771 | T: MATTHÄUS VON COLLIN (1779-1824)

Jean Sibelius (1865-1957)

[14] VAR DET EN DRÖM OP. 37 NO. 4 | T: JOSEF JULIUS WECKSELL (1838-1907) [15] SÄV, SAV SUSA OP. 36 NO. 4 | T: GUSTAV FRÖDING (1860-1911)

Edvard Grieg (1843-1907)

[16] JEG ELSKER DIG OP. 37 NO. 4 | T: HANS CHRISTIAN ANDERSEN (1805-1875) [17] SOLVEIGS SANG OP. 23 NO. 19 | T: HENRIK IBSEN (1828-1906)

Rebecca Clarke (1886-1979)

[18] THE SEAL MAN | T: JOHN MASEFIELD (1878-1967) [19] A DREAM | T: WILLIAM BUTLER YEATS (1865-1939)

Roger Quilter (1877-1953)

[20] NOW SLEEPS THE CRIMSON PETAL OP. 3 NO. 2 | T: ALFRED LORD TENNYSON (1809-1892)

Frank Bridge (1879-1941)

[21] COME TO ME IN MY DREAMS H. 71 | T: MATTHEW ARNOLD (1822-1888)

Richard Strauss (1864-1949)

[22] ALLERSEELEN OP. 10 NO. 2 | T: HERMANN VON GILM (1812-1864)
[23] SEITDEM DEIN AUG’ IN MEINES SCHAUTE OP. 17 NO. 1 | T: ADOLF FRIEDRICH GRAF VON SCHACK (1815-1894) [24] AN DIE NACHT OP. 68 NO. 1 | T: CLEMENS MARIA WENZELSLAUS VON BRENTANO (1778-1842